{"id":514,"date":"2014-08-06T08:35:53","date_gmt":"2014-08-06T06:35:53","guid":{"rendered":"http:\/\/sv-welbsleben.de\/?p=514"},"modified":"2016-08-16T20:23:10","modified_gmt":"2016-08-16T18:23:10","slug":"13-trainingslager-des-sv-welbsleben-in-osterburg-vom-25-07-27-07-2014","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/sv-welbsleben.de\/?p=514","title":{"rendered":"13. Trainingslager des SV Welbsleben in Osterburg vom 25.07. \u2013 27.07.2014"},"content":{"rendered":"<p>Zum insgesamt 13. Mal ging es f\u00fcr die M\u00e4nnermannschaften des SV Welbsleben in die Landessporthochschule nach Osterburg, um sich f\u00fcr die bevorstehende Saison vorzubereiten. Dabei sollte sich die \u201e13\u201c keineswegs als Ungl\u00fcckzahl herausstellen: Wieder einmal zeigte sich in den drei Tagen, dass die Herrenmannschaften kameradschaftlich zusammenstehen und gewillt sind auch im kommenden Jahr ehrgeizige Ziele zu erreichen.<br \/>\n<!--more--><\/p>\n<p>25.07.2014<\/p>\n<p>Gemeinsames Fr\u00fchst\u00fcck am Sportlerheim<\/p>\n<p>In gewohnter Manier starteten die Welbslebener Kicker ihr Traininglager mit einem deftigen gemeinsamen Fr\u00fchst\u00fcck, welches wieder einmal liebevoll durch die Bedienungsfachfachkraft Marco Weber direkt am Sportplatz serviert wurde. Von traditionellen Fr\u00fchst\u00fcckselementen, \u00fcber \u201elow carb\u201c-Produkten, bis hin zum \u201eenglisch breakfast\u201c war alles dabei, was sich das Fu\u00dfballerherz w\u00fcnscht.<\/p>\n<p>Trotz des grandiosen Fr\u00fchst\u00fccksb\u00fcffets wollte bei den Spielern aber keine Heiterkeit aufkommen, da einer aus ihren Reihen noch fehlte : Matthias &#8222;Futtich&#8220; Faust. Mit etwa 50-min\u00fctiger Versp\u00e4tung traf &#8222;Matthieschen&#8220; dann endlich am Sportplatz ein. Alle Beteiligten ahnten zu diesem Zeitpunkt noch nicht, welche tiefgreifenden Ursachen seine Versp\u00e4tung hatte. Er erreichte kurzatmig den Tisch und sprach faserig von &#8222;Terminen und Verpflichtungen&#8220;, von &#8222;gesellschaftlicher Verantwortung&#8220; bis hin zu &#8222;schlaflosen N\u00e4chten&#8220;. Nur Insider wissen, dass sich Matthias vor dem Hintergrund aktueller globaler Unruhen zum Ziel gesetzt hat die Stadt Arnstein zuk\u00fcnftig deutlich unabh\u00e4ngiger von russischer Milch zu machen. Eigens daf\u00fcr erwarb er in den vergangenen Wochen auf einem regionalen Wochenmarkt ein pr\u00e4chtiges braunes Fleckvieh f\u00fcr einen nicht unerheblichen Betrag. Folglich musste der langgewachsene Alter\u00f6der bereits in den fr\u00fchen Morgenstunden dieses regnerischen Tages in den Stall, um die Milchversorgung in der Region auch trotz seiner 3-t\u00e4gigen Abwesenheit zu sichern &#8211; einfach weltklasse! Dennoch blieb auch f\u00fcr ihn noch ausreichend Zeit, um sich zu st\u00e4rken und fast p\u00fcnktlich um 8 Uhr konnte man sich dann gemeinsam auf dem Weg in die Altmark machen.<\/p>\n<p>Erste Trainingseinheiten verlaufen erfolgreich \u2013 vegetarische Paprikaschote sorgt f\u00fcr Irritation<\/p>\n<p>Um die drei Tage optimal zu nutzen, bat Roman Mages unmittelbar nach der Ankunft direkt zur ersten Trainingseinheit. Auf dem Plan standen verschiedenste \u00dcbungen zur Verbesserung der Koordination, Kondition und Technik. Treuer Begleiter w\u00e4hrend der kompletten Einheit war das runde Leder. Nach 70 Minuten hatten sich folglich auch alle den Appetit auf das Mittagessen verdient und begaben sich geschlossen zur Futterraufe. F\u00fcr Verwirrung sorgte dann unmittelbar eine heimt\u00fcckisch gef\u00fcllte Paprikaschote, welche sich bei genauerem Hinsehen bzw. Probieren als vegetarische Mahlzeit herausstellte &#8211; der Supergau! In der Hoffnung auf \u201esch\u00f6ne viel Fleisch drinne\u201c verlangten manche Spieler sogar die doppelte Portion und hatten nun alle M\u00fche die reichlich mit Gem\u00fcse und Getreide gef\u00fcllte Schote zu verzehren. Ein Wegwerfen kam nicht in Frage, wollte man nicht direkt am ersten Tag \u201edie Muttern\u201c hinter dem Tresen ver\u00e4rgern. Marco Weber, er selbst w\u00e4hlte den wohlschmeckenden Frikassee, sah die ganze Angelegenheit pragmatisch: \u201cEs gibt Leute, die k\u00f6nnen Lesen und es gibt Leute, die k\u00f6nnen es eben nicht.\u201c Die je nach Vorherrschen einer Lese-\/Rechtschreibschw\u00e4che mehr oder weniger ges\u00e4ttigten Spieler hatten nach dem Essen die Gelegenheit ihre Zimmer zu beziehen. \u201eKarl-Heinz\u201c B\u00f6hlert kam dabei in den Genuss einer Sonderbewachung, indem er sein Zimmer mit Trainer Mages teilte. Aber auch die Ich-AG auf Studentenbasis zwischen Sperling und Faust, sowie die Wohngemeinschaft \u201eBerliner Luft\u201c zwischen Starkowske und Schubert sollten sich als verhei\u00dfungsvolle Konstellationen herausstellen.<\/p>\n<p>Am Nachmittag stand dann noch eine weitere 90-min\u00fctige Trainingseinheit auf dem Programm. Befragte man die Spieler sp\u00e4ter danach, so war schon die ein oder andere \u201eSchweine\u00fcbung\u201c dabei, die die Akteure einiges an Kraft und Durchhaltewillen kostete. Der Fokus der \u00dcbungen lag auf dem Zweikampfverhalten und dem Torabschluss und offenbarte so manches hei\u00dfgef\u00fchrtes Duell, wie z.B. die Auseinandersetzung \u201eSchubert vs. Sehnert\u201c, in welcher der sonst so r\u00fcstige Fips am Ende nur noch auf Knien bettelte: \u201eRoman, bitte nicht nochmal gegen Daniel\u201c. Den Abschluss der Einheit bildete wieder ganz der Tradition folgend ein \u201eBlindenschie\u00dfen\u201c. Nun galt es nochmals f\u00fcr alle Beteiligten die restlichen Kr\u00e4fte zu mobilisieren und den gut aufgelegten Weber im Tor zu \u00fcberlisten. Schnell lichteten sich die Reihen und am Ende verblieben nur noch Pascal \u201ePanda\u201c Starkowske und Defensiv-Allrounder Friedrich Sperling. \u201eDeine Sch\u00fcsse sind mir immer eine besondere Herzensangelegenheit\u201c, versicherte Weber dem bedenklich gen Himmel schauenden Sperling vor jedem Schuss. Und es kam, wie es kommen musste. Sperling verzog ein weiteres Mal und Starkowske versenkte mehr oder weniger unhaltbar f\u00fcr Weber. Die Entt\u00e4uschung f\u00fcr Fritze war nat\u00fcrlich riesig gro\u00df, da half auch ein aufmunterndes \u201eKopf hoch, Onkel Friedrich\u201c von Marco Schubert nichts.<\/p>\n<p>Abschlussspiel im Dauerregen wird zur Farce f\u00fcr \u201eAlt\u201c<\/p>\n<p>Zum Abschluss der ersten Trainingseinheiten gab es dann ein weiteres gewohntes Ritual: Das Spiel \u201eJung gegen Alt\u201c. Um etwas Abwechslung zu gew\u00e4hrleisten, verlegte Trainer Roman Mages die Partie auf den Beachssoccerplatz, in welchem die m\u00fcden Beine nochmals ordentlich gefordert waren. In einem hitzigen Duell bei str\u00f6menden Regen verlangten sich beide Fronten einiges ab. Ziemlich schnell gelang es dem jungen Team den F\u00fchrungstreffer zu erzielen. Marco Schubert war im nassen Sandboden voll in seinem Element und hatte wenig M\u00fche gegen die noch etwas starr wirkende Hintermannschaft von \u201eAlt\u201c einzunetzen. Der bis in die letzten Brusthaare motivierte Weber packte sein Gefolge nun bei der Ehre und wurde daf\u00fcr belohnt. Faust und Sperling k\u00e4mpften sich in die Partie und kamen immer besser mit dem ungewohnten Untergrund zurecht. Aus einer soliden Abwehr heraus erzielte Weber dann den verdienten 1:1 Ausgleich. Doch die Freudenschreie verstummten schnell, als Schubert im direkten Gegenzug das 2:1 markierte. Sich bereits auf der Siegerstra\u00dfe w\u00e4hnend, kehrte nun der Schlendrian im jungen Team ein. Sperling und wiederum Weber sorgten mit einem Doppelschlag f\u00fcr das 2:3 und stellten den Spielverlauf bis dato auf den Kopf. Aus dem Nichts heraus war es dann Hufenh\u00e4user, der mit einem direkt verwandelten Absto\u00df das 3:3 markierte und die Uhren wieder auf Null drehte. Die wenigen Zuschauer bekamen im Anschluss nun sehr anschaulich demonstriert, was es hei\u00dft \u201ealt\u201c auszusehen. V\u00f6llig von der Rolle nutze Karbe die Gunst des Momentes und legte nach einem Solo direkt das 4:3 nach. Es folgten w\u00fctende Angriffe der alten Hasen, die jedoch nichts Z\u00e4hlbares einbrachten, da entweder ein Fu\u00df, ein Pfosten oder ein Fips im Weg war. Die Erl\u00f6sung f\u00fcr alle Beteiligten brachte dann wiederum Karbe, der einen Konter im zweiten Nachfassen zum 5:3 Endresultat abschloss und das Spiel damit nach gut 30 Minuten beendete. Mit gro\u00dfer Genugtuung verlie\u00dfen die jungen Beachsoccer-Cracks das Feld, w\u00e4hrend indes bereits Ursachenforschung bei \u201eAlt\u201c betrieben wurde.<\/p>\n<p>Am Abend untersuchte dann eine Gruppe von Arch\u00e4ologen aus Chemnitz \u2013 diese befanden sich ebenfalls im Trainingslager in Osterburg- den Spielort. Aufmerksam geworden waren die acht Sachsen vermutlich auf die Fu\u00dfabdr\u00fccke von Abwehrrecke Matthias Faust. \u201eSo etwas sieht man wirklich selten, wir sch\u00e4tzen die F\u00fc\u00dfe auf eine 52er L\u00e4nge\u201c, so der aufgeregte Vorsitzende des Chemnitzer Arch\u00e4ologen Vereins. Aber noch etwas war offenkundig geworden. \u201eWir konnten bei der H\u00e4lfte der Akteure eine starke Gewichtsverlagerung auf die Fu\u00dfspitzen feststellen. Menschen mit derartigen Fu\u00dfabdr\u00fccken weisen oftmals einen deutlich erh\u00f6hten Bauchfettanteil auf und zeigen eine eingesch\u00fcchterte, nach vorn und unten gebeugte K\u00f6rperhaltung. Es muss etwas Unglaubliches passiert sein, damit ein Mensch derart in sich zusammensinkt.\u201c Als der Arch\u00e4ologe dann einen Blick auf die Ergebnistafel warf, war ihm klar, was passiert war\u2026alles ergab pl\u00f6tzlich Sinn.<\/p>\n<p>26.07.2014<\/p>\n<p>Axel Geppert nicht zu stoppen<\/p>\n<p>Nach dem gemeinsamen Fr\u00fchst\u00fcck ging es am zweiten Tag gegen 9 Uhr zu einer intensiven und einst\u00fcndigen Laufeinheit in Stadion, um dort auf der Tartanbahn an den konditionellen F\u00e4higkeiten der Truppe zu arbeiten.<\/p>\n<p>Den Auftakt machten zwei Gruppen\u00fcbungen, in welchen gemeinsam gegen den inneren Schweinehund angek\u00e4mpft wurde. Zum gro\u00dfen Finale gab es dann einen 400-Meter Lauf auf Zeit. Hier \u00fcberragte der erst im Laufe des Vormittags angereiste Axel Geppert mit einer Zeit von 1 Minute und 3 Sekunden. Knapp geschlagen geben, musste sich das Duo Karbe\/ Hufenh\u00e4user mit 1:09 sowie die Lauf-AG Weber\/Faust mit 1:20. Aber auch alle anderen hielten tapfer durch und gingen nochmals an ihre Leistungsgrenzen. Zur Belohnung ging es anschlie\u00dfend f\u00fcr 2 Stunden in das Schwimmbad, um im Whirlpool und der Eistonne zu regenerieren.<\/p>\n<p>\u201eAlt\u201c zeigt sich im Beachvolleyball weiter formschwach<\/p>\n<p>Arg gebeutelt von der derben 3:5 Schlappe im Beachsoccer gegen \u201eJung\u201c am Vortag, versuchte \u201eAlt\u201c nun mit aller Macht im Beachvolleyball die Vorherrschaft zur\u00fcckzugewinnen. Doch das Debakel nahm weiter seinen Lauf. Nach unz\u00e4hligen Abstimmungsfehlern und technischen Unzul\u00e4nglichkeiten, deklassierte das junge Team ihren Gegner mit 21:12 im ersten Satz. Ein ums andere Mal schmetterte der hochgewachsene Karbe den Volleyball Sperling und Co. nur so um die Ohren. Zeitgleich rettete der bodennah gewachsene Schubert jeden noch so genial gespielten Ball von \u201eAlt\u201c aus der Gefahrenzone. Es war schlichtweg zum verzweifeln, nichts schien auf Seiten der alten Hasen zu klappen.<\/p>\n<p>Immer wieder angetrieben von einem hochmotivierten Marco Weber, sollte nun im zweiten Satz endlich das Ruder herumgerissen werden. Der im ersten Satz noch mit Schwierigkeiten agierende Faust wurde jetzt zur Schaltzentrale von \u201eAlt\u201c. Immer wieder dirigierte der erfahrene \u201eBraunfleckvieh-Besitzer\u201c das Spiel und brachte seine Leute von Punkt zu Punkt \u2013 weltklasse! Auch Friedrich Sperling \u2013 mit Schmerzen in Spiel gegangen, aber nach einer 2000er Ibu im Pausentee wieder regeneriert \u2013 harmonierte hervorragend mit Sehnert, B\u00f6hlert und Weber am Netz. Folgerichtig gewann \u201eAlt\u201c den zweiten Satz mit 25:20 und sch\u00f6pfte nun nochmal Hoffnung f\u00fcr den dritten und entscheidenden Satz. Da hatte \u201eJung\u201c nat\u00fcrlich etwas dagegen, insbesondere Schubert wollte Sperling im letzten Durchgang nochmal das \u201eFell \u00fcber die Ohren ziehen\u201c. Trunken vor Siegesgl\u00fcck verpasste \u201eAlt\u201c dann auch die Startphase des dritten Satzes. Ziemlich z\u00fcgig stand es 0:4 aus Sicht der Routiniers. Und diese Hypothek sollte bis zum Ende auch nicht mehr aufholbar sein. Eine 9:15 Niederlage im letzten Satz und damit der K.O. in der dritten Runde sorgte daf\u00fcr, dass \u201eJung\u201c der Sonne etwas n\u00e4her kam und \u201eAlt\u201c zun\u00e4chst die sportliche Vorherrschaft an die junge Konkurrenz abtreten musste.<\/p>\n<p>C. Geppert und Hufenh\u00e4user gewinnen ersten Tennis Grand Slam des SV Welbsleben \u2013 Statt Berga und Gonna, bald Garros und Baku?<\/p>\n<p>P\u00fcnktlich zum ersten offiziellen Tennis \u201eGrand Slam\u201c Turnier des SV Welbsleben lie\u00df sich dann am Nachmittag auch die Sonne blicken. Gespielt wurde im Doppel, Jeder-gegen-Jeden, ein Satz, jeweils bis eine Mannschaft 11 Punkte hatte. Damit standen insgesamt 21 Partien auf dem Spielplan.<\/p>\n<p>Am Ende triumphierte das Gespann C. Geppert\/Hufenh\u00e4user souver\u00e4n mit 6 Siegen aus 6 Spielen. Zeitweise war es jedoch ziemlich knapp f\u00fcr die beiden, denn sowohl das Duo Mages\/Weber, als auch die Zweckgemeinschaft Rockmann\/A. Geppert konnten nur knapp mit 11:9 besiegt werden. Neben reichlich Ruhm und warmen Worten gab es f\u00fcr die Gewinner dann auch noch einen handlichen 6er-Kasten holl\u00e4ndisches Premium. Falko Rockmann und Axel Geppert landeten auf Platz 2 und sicherten sich somit endlich mal ein paar vern\u00fcnftige Socken f\u00fcr den n\u00e4chsten Arbeitseinsatz. \u201eAlleine kann er nicht gewinnen\u201c, so res\u00fcmierte ein Niemberger Spieler, der am Spielfeldrand gerade zuf\u00e4llig sah, wie Axel Geppert zur Verzweiflung von Falko Rockmann das Dutzend an Aufgabefehlern vollmachte. Die Funktion\u00e4rsbande um Roman Mages und Marco Weber freuten sich am Ende \u00fcber den dritten Platz und \u00fcber eine Zeitung\u2026nun ja\u2026bei der irgendwann mal die Seiten etwas schwerer auseinander gehen werden. Die Frage, ob das Siegergespann zuk\u00fcnftig nun vom Fu\u00dfballfeld auf den Tenniscourt wechseln w\u00fcrde, lie\u00dfen die beiden Gewinner unbeantwortet. Jedoch l\u00e4sst das Statement \u201eMit gro\u00dfen B\u00e4llen k\u00f6nnen wir sicher noch besser umgehen\u201c zumindest erahnen, dass beide zum Saisonauftakt gegen Gonnatal wieder ohne Tennisschl\u00e4ger auf dem gr\u00fcnen Rasen stehen werden.<\/p>\n<p>Und sie k\u00f6nnen es doch noch \u2013 \u201eAlt\u201c verm\u00f6belt \u201eJung\u201c beim Bowling<\/p>\n<p>Am Abend wurde es dann nochmal richtig spannend. Sollte es nach den Niederlagen im Fu\u00dfball und Volleyball nun auch noch beim Bowling eine Niederlage f\u00fcr \u201eAlt\u201c geben? Den ganzen Tag lang schwebte diese historisch einmalige Chance zum 3:0 in den K\u00f6pfen der jungen Spieler. Am Ende war die mentale Last wohl doch etwas zu gro\u00df, denn \u201eAlt\u201c zeigte w\u00e4hrend des gesamten Bowling-Abends, dass man nichts verlernt hatte. Insbesondere Rockmann und Sperling bowlten die Gegner nur so aus der Halle. Etwas erfolgsm\u00fcde und die gute Stimmung nicht gef\u00e4hrden wolllend, lie\u00df \u201eJung\u201c die alte Kegeltruppe gew\u00e4hren und holte artig die verdienten Getr\u00e4nke. F\u00fcr die Nacht verh\u00e4ngte Trainer Mages eine Ausgangssperre, da sich mittlerweile als Polarf\u00fcchse verkleidete Personen auf dem Gel\u00e4nde befanden.<\/p>\n<p>27.07.2014<\/p>\n<p>Mit Rockmann kommt die Wende<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen ging es dann zum Abschluss in einem 2 x 30min\u00fctigen Testspiel gegen den Bezirksligaaufsteiger aus Wittingen. Die Gegner aus Niedersachsen waren mit einem jungen Team angereist und legten los, wie die Feuerwehr. Torh\u00fcter Weber musste mehrfach seine Klasse unter Beweis stellen, um einen fr\u00fchzeitigen R\u00fcckstand zu vermeiden. Doch nachdem ein Wittinger Spieler die halbe Welbslebener Mannschaft mit einem Solo aussteigen lie\u00df, war selbst (Green)-keeper Weber machtlos. Und Wittingen st\u00fcrmte weiter. Mit Gl\u00fcck und etwas Verstand \u201e\u00fcberlebte\u201c man die Folgezeit im Wittinger Kugelhagel ohne weiteren Gegentreffer. In der 20. Minute kam es dann zu einem ungl\u00fccklichen Zusammenprall zwischen Pinkert und Axel Geppert. F\u00fcr \u201eAkim\u201c gab es dabei ordentlich \u201eMu\u00df auf de Jichtlatten\u201c und er musste verletzungsbedingt ausgewechselt werden. F\u00fcr ihn kam der ehrgeizige Rockmann ins Spiel, welcher f\u00fcr die bevorstehende Saison als eigenen Anspruch hinsichtlich der Anzahl seiner Spiele auf dem Feld das Ziel \u201e25+\u201c ausgab. Rockmann belebte das Spiel und es gab sogar Entlastungsangriffe. Pl\u00f6tzlich war Pinkert auf der rechten Seite auf und davon. Mit einem feinen Zuspiel setzte er den mitgelaufenen Hufenh\u00e4user in Szene, welcher sich gegen Abwehrspieler und Torh\u00fcter durchsetzen konnte und den Ball zum 1:1 ins leere Tor schob. Mit diesem Resultat ging es dann in die Pause.<\/p>\n<p>Nach dem Wechsel machte Wittingen wieder ordentlich Druck. Nachdem der Torh\u00fcter der Niedersachsen nahezu besch\u00e4ftigungslos im ersten Abschnitt war, wechselte er jetzt ins Mittelfeld und Wittingen stellte \u201eirgend so eine Blinse\u201c ins Tor, wie man am Spielfeldrand von der gegnerischen Bank erfahren konnte. Wittingen begann den zweiten Abschnitt \u00e4hnlich dominant, wie in der ersten H\u00e4lfte. 15 Minuten vor dem Ende wurden die Niedersachsen von der Welbslebener Defensive geradezu gen\u00f6tigt, die Pille ins Netz zu schie\u00dfen. Nachdem auch das dritte Nordlicht nicht in der Lage war den Ball aus der Gefahrenzone zu schie\u00dfen, opferte sich ein Wittinger und vollendete trocken zum 1:2. Danach stabilisierte sich die Hintermannschaft der Nordlichter und die Offensivabteilung drehte nochmal auf. Der n\u00fcchterne Pinkert war nach einem langen Ball aus der eigenen H\u00e4lfte schneller, als alle Abwehrspieler und schoss \u00fcberlegt zum 2:2 ein. Und es sollte sogar noch der Siegtreffer m\u00f6glich sein. Einen Abschlag von Weber legte Rockmann gekonnt mit dem R\u00fccken in die eigene H\u00e4lfte zur\u00fcck. Schubert nahm das Leder auf und brachte Neuzugang Starkowske auf der linken Seite in gute Position. Sein Schuss prallte in den Abwehrreihen ab, jedoch schaltete B\u00f6hlert schnell wie eine Gazelle und schoss den Ball aus etwa 25 Metern ins kurioserweise leerstehende Geh\u00e4use. Wo der Torh\u00fcter zu dieser Zeit war, wird sein Geheimnis bleiben. Egal wie, Welbsleben lag nach einer besseren zweiten H\u00e4lfte nun in F\u00fchrung und gab diese bis zum Ende auch nicht mehr her. Somit gelang nun im zweiten Testspiel doch der erste Sieg f\u00fcr die Nordlichter und bot einen passenden Abschluss f\u00fcr ein gelungenes Trainingslager.<\/p>\n<p>Nach einer deftigen Schweineroulade ging es dann heimw\u00e4rts in Richtung Welbsleben. Wieder einmal konnten 16 Teilnehmer auf lustige und sportlich wertvolle Tage zur\u00fcckblicken. Die Zimmer f\u00fcr das n\u00e4chste Jahr sind gebucht, Anmeldungen werden ab jetzt entgegengenommen. Und wer wissen m\u00f6chte, welche Anekdoten es am Abend in der Zeit nach 20 Uhr gab, der kommt beim n\u00e4chsten Mal einfach mit \u2013 ein tolles Wochenende ist garantiert.<\/p>\n<iframe src=\"http:\/\/www.facebook.com\/plugins\/like.php?href=http%3A%2F%2Fsv-welbsleben.de%2F%3Fp%3D514&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light\" scrolling=\"no\" frameborder=\"0\" allowTransparency=\"true\" style=\"border:none; overflow:hidden; width:450px;margin-top:5px;\"><\/iframe>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zum insgesamt 13. Mal ging es f\u00fcr die M\u00e4nnermannschaften des SV Welbsleben in die Landessporthochschule nach Osterburg, um sich f\u00fcr die bevorstehende Saison vorzubereiten. 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