• Impressum
  • Slide # 1
    Slide # 2
    Slide # 3
    Slide # 5
    Slide # 6
    Slide # 7
    Slide # 8
     

    Welbsleben mausert sich zu Favoritenschreck

    Wieder musste ein Staffelfavorit gegen die Nordlichter Federn lassen. Diesmal erwischte es den bis dahin ungeschlagenen SV Allstedt. Am Ende zogen sie mal wieder mit 2:3 den Kürzeren und wollen laut Aussage von Trainer Uwe Richter die Punkte in der nächsten Saison per Post nach Welbsleben schicken.

    In den ersten 15 Minuten war es ein sehr unansehnliches Spiel. Viel Gestochere und viele Fehlpässe prägten die Partie. Beide Mannschaften taten sich schwer und suchten erst einmal nach ihrem Spiel. Der schmierige Platz war aber sicherlich auch ein Grund. Doch dann ging es gleich richtig los. Stephan Brunner brachte die Allstedter mit einem Fehlpass ins Spiel. Diese trugen den Angriff schnell über die rechte Seite vor und Ronald Henning erreichte völlig freistehend die Flanke am zweiten Pfosten. Doch Keeper Sven Pape rettete in großartiger Manier. Zwei Minuten später setzte sich Tim Pinkert auf Links energisch durch. Seine scharfe Eingabe nahm Mario Thomas direkt, verzog aber knapp. Dann waren wieder die Allstedter am Zuge. Einen Freistoß spielten sie an der schlaffenden Hintermannschaft des SVW vorbei in den Strafraum. Alexander Lucks kam frei zum Schuss, verzog aber ebenfalls. Die Welbsleber, die diesmal mit nur einem gelernten Verteidiger aufliefen, brauchten die ganze erste Hälfte um sich defensiv auf die Gäste einzustellen und konnten sich bei Pape bedanken, dass die Gäste nicht in Führung gegangen sind. In der 26.Minute war es Erik Glieber der vor dem Torhüter-Urgestein auftauchte aber nicht an ihm vorbei kam. Danach neutralisierte man sich größtenteils. In der 40.Minute schlug der SVW dann aber eiskalt zu. Einen Abwehrschlag von Nick Pinkert verlängerte Stephan Umlauf für sich selbst und ging ab der Mittellinie auf Reisen. Überlegt und mit dem unbedingten Willen knallte er das Leder am Allstedter Keeper vorbei ins Netz. 1:0 und Erleichterung bei den Welbslebern. Das motivierte die Allstedter nun noch einmal. Sie erhöhten den Druck wieder. Lucks nahm es kurz vor dem Halbzeitpfiff gleich mit 3 Welbslebern auf und überwand zu dem Pape mit dem Bauernspann. Ausgleich. Halbzeit. Durchschnaufen.

    Die Nordlichter gingen nach dem Pausentee mit der Vorgabe heraus, in der Defensive konzentrierter und enger am Mann zu stehen. Nach vorn wollte man den Gegner mehr unter Druck setzten und zu Fehlern zwingen. So hatte man dann auch gleich die erste Tormöglichkeit. Stephan Brunners Freistoß wurde noch abgefälscht und Keeper  Tom Stockmar musste all sein Können aufbieten, um das Ding noch abzuwehren. Welbsleben blieb am Drücker und Tim Pinkert dribbelte sich in der 50.Minute durch das Mittelfeld. Seine scharfe Eingabe erlief sich Stephan Umlauf in der linken Strafraumhälfte und schloss unnachahmlich zum 2:1 ab. Somit belohnte sich der SVW für seine engagierte Spielweise und blieb auch weiter am Drücker. Die Hintermannschaft strahlte jetzt mehr Ruhe aus, was vor allem an den Routiniers Brunner und Böhlert lag. Allstedt blieb zwar weiter gefährlich. Kam aber zu keiner Großchance mehr. Anders die Nordlichter. Marian Karbe, bis dahin kaum zu sehen, antizipierte einen zu kurzen Abstoß des Keepers und überwand diesen im Nachsetzen. 3:1. Gegessen die Sache. Aber denkste. Welbsleben zog sich zurück. Konditionell gab es nun einige Einbrüche. Dazu kam die verletzungsbedingten Auswechslungen vom Doppeltorschützen Umlauf und dem gelb/rot gefährdeten Michael Höfler. Und Allstedt drückte nun noch einmal. Doch die Defensive stand und ließ nichts mehr zu. Fast nichts mehr. Einen Distanzschuss in der Nachspielzeit klatschte Pape nach oben ab und verlor danach kurz die Orientierung. Der Ball fiel auf sein Kreuz und landete im Tor. Piplica ließ grüßen. Danach pfiff der souverän auftretende Schiri Jörg Zikmund die Partie ab und Welbsleben ging verdient als Sieger vom Platz.

    Nächste Woche muss man dann noch mal in Riethnordhausen ran, bevor man dann zur Weihnachtsfeier übergeht. Dann ist endlich Pause.

    Für den SVW siegten: Pape, Brunner, N.Pinkert, M.Schubert, A.Wenzel, M.Höfler (89.Starkowske), Böhlert, Thomas, T.Pinkert, Karbe (88. P.Schubert), Umlauf (77.Jähne)

    Torfolge: 1:0 Umlauf (40.), 1:1 Lucks (44.), 2:1 Umlauf (50.), 3:1 Karbe (76.), 3:2 Pape (90+3, ET)

    Zuschauer: 30

    Schiedsrichter: Jörg Zikmund (Möve Riethnordhausen)