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    2.M.: Punktgewinn in Amsdorf dank dreifachem Trempler

    9. Spieltag Kreisliga Nord – 19.10.2014

    Romonta Amsdorf II – SV Welbsleben II   3:3 (1:2)

    Tore: Trempler (23., 43., 64.)

    Mit einer kämpferischen Leistung gelang unserer zweiten Mannschaft am gestrigen Sonntag ein unerwarteter Punktgewinn bei Romonta Amsdorf II. Am Ende hätte der Spielverlauf fast sogar einen Sieg für unsere Kicker hergegeben. Überragender Mann bei den Nordlichtern war Thomas Trempler, der alle drei Treffer für sein Team erzielte.

    Konzentrierte Gesichter vor dem Spiel.

    Konzentrierte Gesichter vor dem Spiel.

    Mit einem 13-köpfigen Kader reiste unsere zweite Mannschaft am Sonntag nach Amsdorf. Da Rene Kersten im Urlaub ist und Falko Rockmann selbst auf dem Platz stehen musste, übernahmen kurzerhand Mario Thomas und Marco Schubert die Trainerposten. Amsdorf legte erwartungsgemäß los, wie die Feuerwehr. Die junge Mannschaft der Gastgeber nutzte von Beginn an den großen Platz und die Schnelligkeitsvorteile, um ihr Spiel aufzuziehen. Folglich hatte die Welbslebener Hintermannschaft gleich alle Hände voll zu tun, um einen frühen Rückstand zu vermeiden. Besonderes Augenmerk lag dabei auf Stürmer Christian Westphal, der jedoch mit Florian Stams an diesem Tage einen guten Bewacher hatte und wenig Akzente setzen konnte. Nichts desto trotz gingen die Amsdorfer mit einem satten Schuss aus 20 Metern durch Kapitän David Kosztak in der 10. Minute in Führung. In der 15. Minute dann der nächste Rückschlag für die Nordlichter. Starkowske verletzte sich unglücklich in einem Zweikampf am Knie und musste das Feld verlassen. Für ihn kam Youngster Christian Ledig ins Spiel. In der Zwischenzeit fanden die Welbslebener so langsam in die Partie. Insbesondere Andi Hirt hatte dabei mit seiner gewohnten und gesunden Zweikampfhärte ein gutes Mittel gefunden, um den umständlichen Amsdorfer Spielaufbau immer wieder zu stören. Unermüdlich attackierte er bereits auf Höhe der Mittellinie die Gastgeber und wurde in der 23. Minute dafür belohnt. Einen zu kurzen Pass der Amsdorfer erkämpfte sich der aufmerksame Trempler auf der linken Seite und schickte mit feinem Pass Hirt, dessen Schussversuch von einem Amsdorfer Feldspieler gerade so auf der Linie geklärt wurden konnte. Der Ball landete jedoch direkt vor den Füßen vom heraneilenden Trempler, der nicht lange fackelte und mit einem sehenswerten Lupfer aus 18 Metern das 1:1 markierte. Fast wäre der Torjubel der Welbslebener sofort wieder verstummt, aber der Amsdorfer Schuss direkt nach dem Anstoß prallte vom Pfosten zurück ins Feld und konnte dann geklärt werden. In der 36. Minute fasste sich Stams ein Herz und marschierte mit dem Ball quer über das halbe Feld, um dann mit einem guten Passspiel Hirt in Szene zu setzen. Dieser nahm den Ball auf, umkurvte noch zwei Amsdorfer und schoss den Ball knapp am rechten Pfosten vorbei. Wenige Minuten später klappte es besser. Trempler nahm einen langen Ball kurz vor dem Amsdorfer Strafraum gut an, täuschte dann noch zwei Verteidiger und schoss überlegt zur 1:2 Führung ein. Nach dreiminütiger Nachspielzeit ging es dann für unser Team mit einer knappen Führung in die Halbzeit.

    Ein Verteidiger und ein Stürmer auf der Trainerbank - am Ende war es eine gute Mischung.

    Ein Verteidiger und ein Stürmer auf der Trainerbank – am Ende war es eine gute Mischung.

    Nach dem Wechsel folgten dann wütende Angriffe der Gastgeber, die sich aber gegenseitig im Auslassen von Chancen immer wieder übertrafen. Auch Schiedrichter Hendrich hatte mittlerweile alle Hände voll zu tun, die unzufriedenen Amsdorfer zu beruhigen und das Spiel weiter unter Kontrolle zu halten. Leider hatte er dabei nicht immer ein glückliches Händchen, da zum Teil klare Foulspiele auf beiden Seiten übersehen wurden, was die Trainerbänke mit Argwohn zur Kenntnis nahmen. Im Gegenzug erhielt ein Amsdorfer für einen Wechselfehler sofort die gelbe Karte, als er bei seiner Einwechslung gut  anderthalb Meter ins Feld dem Schiedsrichter entgegen ging. Durchaus regelkonform, jedoch vor dem Hintergrund anderer nicht geahndeter Foulspiele etwas kleinlich. Ähnlich ist wohl der gegen Malecki verhängte Freistoß wegen Überschreiten des Strafraums beim Abschlag zu sehen, der jedoch nichts für die Gastgeber einbrachte.

    Bestes Fußballwetter am Sonntag in Amsdorf.

    Bestes Fußballwetter am Sonntag in Amsdorf.

     

    Als alle an den Amsdorfer Ausgleich dachten, nutze Trempler wiederum einen katastrophalen Abstimmungsfehler der Amsdorfer Defensive und spitzelte gegen zwei Verteidiger und den Torhüter zum vielumjubelten 1:3 ein. Amsdorf verstand die Welt nicht mehr und auch die Nordlichter konnten ihr Glück nicht so recht fassen. In der 76. Minute dann aber doch der Amsdorfer Anschluss. Einen Ball im Strafraum wollte Sperling per Kopf zu Malecki befördern. Malecki zögerte etwas, da der Ball zu kurz geköpft war und Nils Bartholomäus hatte wenig Mühe aus 5 Metern einzunetzen. Fortan drückte Amsdorf massiv auf den Ausgleich. Welbsleben verteidigte mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln, manchmal mit unerlaubter Spielweise, oft aber mit guter Zweikampführung. Leider häuften sich zu dieser Zeit die zweifelhaften Entscheidungen gegen unser Team, so dass sich durch Fouls oder Meckern dann auch Hirt, Sperling, Plamitzer und Görsch den gelben Karton abholten.

    So ruhig war der Nachmittag am Ende für Andi & Co. dann doch nicht.

    So ruhig war der Nachmittag am Ende für Andi & Co. dann doch nicht.

    Und es kam wie es kommen musste. Eine verunglückte Flanke erlief sich Westphal auf der linken Strafraumseite kurz vor der Grundlinie. Der herannahende Sperling spitzelte den Ball durch die Beine von Westphal zur Ecke. Der junge Amsdorfer jedoch hob ab und ging mit einem lauten Schrei zu Boden. Schiedsrichter Hendrich befand sich zu diesem Zeitpunkt an der Mittellinie und entschied nach gut 3 Minuten und langen Amsdorfer Protesten dann auf Strafstoß. Routinier Andreas Jüttner versenkte sicher zum 3:3. Bis zum Schlusspfiff passierte dann nicht mehr viel, so dass am Ende ein wohl leistungsgerechtes Unentschieden stand. Mit etwas mehr Glück wäre wohl auch ein Sieg möglich gewesen, jedoch muss man der Mannschaft eine tolle Leistung statuieren, die Hoffnung für die bevorstehenden Aufgaben macht. Unserem „Schacka“ wünschen wir an dieser Stelle eine schnelle Genesung!

    Kader: Malecki, Görsch, Rockmann, Tietze, Stams, Sperling, Plamitzer, Starkowske, Hirt, Trempler, Unger

    Wechsler: Ledig, Pannwitz